Der Umgang mit KI bleibt eine Herausforderung…

… und zwar eine dauernde. Gerade versuchen sich die ersten politischen Instanzen – wie etwa die EU – an Regulierungen. Ob das reicht?

Danny Frischknecht | Spektrum.de

Wer tatsächlich glaubt, dass im Umgang mit Künstlicher Intelligenz Selbstverpflichtungen oder ethische Anforderungen an Forscher und Entwickler genügen, ist mehr als nur blauäugig.
Niemand bezweifelt, dass KI grosses Potenzial birgt, der Menschheit viel Nutzen bringen kann. Gleichzeitig braucht es nur wenig Realismus, um zu verstehen, dass das Gefahrenpotenzial immens grösser ist und damit dringend reguliert werden muss.

Eine Herausforderung bei KI besteht darin, dass erstmals in der Geschichte der Menschheit „selbstlernende“ Systeme genutzt werden in Bereichen, die existenziell sind. Selbstlernend impliziert gleichzeitig, dass diese Systeme mehr oder andere Dinge leisten können, als sich deren Schöpfer vorstellen können. Dabei bleibt die Frage, ob sie das wenigstens kontrollieren und in Notfall verhindern können.

Eine zweite Herausforderung ist, dass bei der Nutzung von KI nicht nur Gutmenschen am Werk sind, welche die Möglichkeiten zum Vorteil der Menschen einsetzen wollen. Bereits heute wissen wir, dass KI durchaus auch gegen Menschen eingesetzt werden, seine das so „triviale“ Dinge wie die Auswahl bei Stellenbesetzungen oder dVergabekriterien für Versicherungsleistungen. Die Gefahr liegt darin, dass einerseits wirtschaftliche Interessen eine zu grosse Rolle spielen können, andererseits politische oder gar militärische Macht das Einsatzziel sind.

Es bleibt spannend zu sehen, ob sich Regulierungen bewähren und ob sich die wichtigen Gremien dazu durchringen können. Bei der Beurteilung wird matchentscheidend sein, dass sich Regierungen oder Vereinigungen von kompetenten Experten beraten lassen und die Zusammenhänge und Abläufe verstehen und damit die Auswirkungen beurteilen können. Auch hier gibt es eine Herausforderung; es werden Wissenschaftler gesucht, welche einerseits unabhängig sind und andererseits über einen Ethik- und Moralkompass verfügen.

Den folgenden Beitrag habe ich auf Spektrum.de gefunden – er ist sehr empfehlenswert.

Hier gibt es den ganzen Bericht zu lesen…