Socia Media stresst Mädchen mehr als Jungs

So zumindest berichtet der Tagesanzeiger und bezieht sich dabei auf eine Studie aus England.

Nun werden einige sagen, dass bei uns natürlich alles anders ist und dass ein Drittel nicht viel ist. Mag sein. Und sicher ist richtig, dass zwei Drittel der Mädchen sich nicht gestresst fühlen, von den Jungs sogar 85 %.

In positiver Redart wird häufig gesagt, dass ein einziger Erfolg schon genug wäre, um die Anstrengungen zu rechtfertigen – beispielsweise in der Schule. Ist dann ein Misserfolg oder ein gestresstes Kind nicht Rechtfertigung, um sich zu hinterfragen, wie wir Kinder und Jugendliche vor den negativen Folgen des Medienkonsums schützen können?

Ich bin mir sicher, dass die Medien nur ein Teil dieses Problems sind, quasi die Plattform bieten. Als Gesellschaft sollten wir viel stärker überlegen, ob Emanzipation wirklich gelungen ist. Der erwähnte Stress und die alltäglichen Beobachtungen zeigen ein Mädchen- und Frauenbild, das immer noch stark gefallen will, sich „schön“ macht und unter Druck kommt, wenn es nicht schön genug oder schlank genug ist. Das sollte zu Denken geben.

Selbstbewusste und emanzipierte Mädchen würden so auch in den sozialen Medien weniger unter Stress stehen und könnten die positiven Seiten dieser Plattformen stärker und unbelasteter geniessen.

http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/medizin-und-psychologie/soziale-medien-fuehren-bei-maedchen-zu-stress/story/27231092

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