Spielt MICROSOFT mit dem Feuer?

Laut einem Bericht von INSIDE-IT hat EDUCA die Beschaffung von Microsoft-Lizenzen abgebrochen. Damit kommen kleinere und mittlere Schulen nicht zu den günstigsten Lizenzen…

Danny Frischknecht

Da MICROSOFT seine Schullizenzen zukünftig nur noch an Schulen mit minimal 100 Lizenzen verkaufen will, fallen viele Schulen aus dem Raster, weil nur das Schulpersonal kommerzielle Lizenzen benötigt. Tatsächlich bedeutet das, dass davon Schulen mit bis zu 1’500 Schülerinnen und Schülern betroffen sein können – so sieht eine durchschnittliche Zahl bei einer Schule mit etwa 100 Mitarbeitenden aus.
Zum Vergleich; Schulen mit mehr als 800 Schülerinnen und Schüler machen in der Schweiz nur gerade etwa 15 % der Schulen – als Körperschaft – aus. Somit würde ein grosser Teil der Schulen zukünftig nicht mehr von Schullizenzen profitieren.

https://www.inside-it.ch/educa-bricht-beschaffung-von-microsoft-lizenzen-ab-20260330

Nachdem die MS 365 Lösung bereits aus Datenschutzgründen unter Beobachtung steht, und das Misstrauen gegenüber amerikanischen Konzernen seit der zweiten Administration Trump und der aktuellen Kriegssituation ist auch nicht gerade besser geworden. Möglicherweise könnten sich zunehmend Schulen überlegen, ob es Alternativen gibt – und MICROSOFT somit Kunden verlöre.

Damit bleiben zwei Fragen; interessiert das MICROSOFT und gibt es Alternativen? Und damit wäre auch klar; das Spiel mit dem Feuer ist wohl eher eines mit einem Strohfeuer.